Vorstandssitzung in Präsenzform

Ortsverein

Es gab einiges zu besprechen, als sich der Vorstand des Ortsvereins Haselmühl-Kümmersbruck nach mehr als 8-monatiger Corona-Pause am 12. Juli erstmals wieder live zu einer Sitzung im Gasthof Blaue Traube treffen konnte.
 

Fraktionsvorsitzende Veronika Frenzel informierte über die vergangenen
Gemeinderatssitzungen. Sie ärgerte sich darüber, dass das Schaffen von weiteren Stellplätzen auf dem eigenen Grundstück gefördert werden soll und dadurch noch mehr Flächenversiegelung entsteht. Die CSU hatte bei dieser Abstimmung die Mehrheit. Altbürgermeister Richard Gaßner merkte an, dass hier klar sein muss, dass nur gefördert wird, wenn mehr als die erforderlichen Stellplätze geschaffen werden.


Vorsitzender Hans Hartinger kritisierte den schlechten Informationsfluss
seitens des Bürgermeisters gegenüber der SPD-Fraktion am Beispiel der
Übertragung des Standesamts Hohenburg nach Kümmersbruck. Die SPD habe keine näheren Informationen darüber erhalten, warum diese Verlegung nach Kümmersbruck und nicht z. B. nach Kastl oder Ursensollen erfolgt und an welche Bedingungen diese geknüpft ist, da ja auch auf die Rathausmitarbeiter mehr Arbeit zukommt.


Diskutiert wurde die zeitliche Verschiebung des Baus des neuen Feuerwehrhauses in Theuern. Die SPD-Fraktion habe gegen diesen Vorschlag der CSU gestimmt, da nicht zu erwarten sei, dass die derzeit stark erhöhten Baupreise sich in den nächsten Jahren wieder reduzieren würden. Hier sei man bedauerlicherweise von der CSU-Fraktion überstimmt worden.


Frenzel zeigte sich erfreut darüber, dass Bürgermeister Roland Strehl zur
Findung von geeigneten Flächen zum Bau von neuen Photovoltaikanlagen ein Gutachten in Auftrag gegeben habe. Der Sachverständige habe mehrere geeignete Flächen vorgeschlagen, konkrete Schritte seien jedoch bisher nicht in die Wege geleitet worden.

Bedauerlicherweise können beim Sozialen Wohnungsbau baubedingt nur 15 anstatt der geplanten 17 Wohneinheiten entstehen. Richard Gaßner erklärte zum Baugebiet in Theuern, dass es sich bei der betroffenen Ackerfläche nicht um ein Schutzgebiet handelt. Er bedauerte, dass viele
generell an ihrem Eigenwohl interessiert seien. In Theuern entstehen 11
Bauparzellen, davon 2 Doppelhäuser.

 
 

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